3fach-Gebot der Liebe: Ökumenischer Gottesdienst 30.9., 10.00 Uhr Veitskirche

Darum geht es:

Ein Schriftgelehrter fragte Jesus, welches das höchste Gebot sei. Im 22. Kapitel des Matthäusevangeliums ist uns die Antwort Jesu überliefert: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.“ Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Mit seiner Antwort fasst Jesus die Botschaft der Bibel kurz und prägnant zusammen. Dabei nimmt er zwei Aussagen aus dem Alten Testament auf. Das „Doppelgebot der Liebe“, wie diese beiden Sätze auch genannt werden, gehört zum Urgestein der christlichen Glaubensüberlieferung.

Bei näherem Hinsehen entpuppt sich das Doppelgebot jedoch als ein Dreifachgebot. Denn neben Gott und meinen Mitmenschen geht es auch um mich. Letzteres ist vielfach überlesen worden und wird auch heute noch immer wieder überhört. Für mich war das eine eher zufällige Entdeckung, obwohl ich das Doppelgebot kannte und immer wieder diese Worte Jesu in der Bibel las. Warum aber, so fragte ich mich, ist das Doppelgebot dann nicht als Dreifachgebot bezeichnet worden? Es hängt wohl mit dem Christentum selbst zusammen – mit der Forderung, Gott und den Nächsten zu lieben.

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